Met brauen

Ein einfaches Rezept um Met brauen:

1. 3 kg Bienenhonig besorgen, um ca. 10 Liter Met brauen zu können.

2. Honig im Wasserbad auf 40 °C erwärmen.

3. Den Honig mit 7 Liter warmen Wasser mischen.

4. Die Mischung/den Ansatz auf 20 °C abkühlen lassen (es sind jetzt etwa 9 Liter Met).

5. 20 g Zitronensäure beimischen (gibt es zum Teil in der Apotheke).

6. Jetzt füge 4 g eines Kombinationshefennährstoffes bei (enthält wichtigen Hefenährstoffe: Natrium, Phosphor und Vitamine).

7. Verschließe den Behälter mit einem Gärrohr, welches Du zuvor mit Wasser befüllst. Das Wasser ist wichtig, damit die Luft raus geht, aber nicht rein kann.

8. Lagere den Ansatz in dem 10 Liter Gefäß lichtgeschützt, möglichst bei einer gleichbleibenden Temperatur von 18 °C.

Pause

9. Jetzt brauchst Du etwas Zeit. Nach zwei bis drei Wochen wird die Gärintensität im Ansatz nachlassen. Jetzt kannst Du den Metansatz vorsichtig umrühren. Das belebt die Hefe und sie wird noch etwas Zucker vergären. Das heißt die Gärung kommt noch mal in Gang.

10. Nach weiteren zwei Wochen sollte die Gärung beendet sein. Jetzt trennst Du den Met von der abgesetzten Hefe. Am einfachsten geht das durch Umfüllen in ein neues Gefäß. Ein Teil vom Ansatz bleibt also zurück.

11. Bei idealer Gärung weist der Met jetzt 13 Vol.-% auf und schmeckt am Gaumen wenig süß.

12. Jetzt noch einmal Honig zugeben (bis zu 700 g). Dazu den Honig erwärmen und in einem kleinen Teil Met auflösen und anschließend unterrühren. Das macht den Honigwein wieder etwas lieblicher.

13. Jetzt kannst Du das Produkt verfeinern, z.B. durch Zugabe von Zitronensäure (10g, max. 20g) oder durch Honig und Gewürze. Mache das ganz nach Deinem Geschmack. So kannst Du neue Honigwein-Erlebnisse erzeugen. Da das Produkt recht trüb ist, kannst Du den Ansatz noch eine Weile Lagern und dann wieder Umfüllen. Dabei natürlich die Trübbestandteile im Gefäß zurücklassen.

14. Jetzt kannst Du den Honigwein in Flaschen füllen und genießen.

Alkoholfreier Met ist dafür einfacher:

Honig in Traubensaft auflösen und Gewürze hinzu. Abschmecken und fertig.

Copyright by Andreas von Dollberghe